Barbarakresse

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Barbarakresse

Barbarakresse (Barbarea vulgaris) wird im Deutschen auch Barbarakraut oder Winterkresse genannt.
Sie gehört zu den Kreuzblütlern. Sie ist eine zweijährige Pflanze.

Ihr Name kommt daher, dass sie am 4. Dezember, dem Barbaratag, noch grün ist.
Damit sind ihre leicht scharfen Blätter (davon kommt ja der Name Kresse = scharf) auch im Winter nutzbar und ein herrlicher Vitaminspender.

Gesundbleiben mit der Heiligen Barbara

Hl. Barbara

Entlang der Voralpenflüsse, auf Schotterbänken und im Ufersaum hat sich eine dottergelb blühende Pflanze angesiedelt, die diesen unwirtlichen und pflanzengefährlichen Lebensraum bestens nutzen kann. Sie trägt den Namen Barbarakresse und das erklärt bereits viel über den möglichen Einsatz in der Küche.

Im Heiligenkalender fällt der Tag der Hl. Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, Bauern, Köche und Architekten, auf den 4. Dezember. Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Gärten schon eingewintert und leer und die Wildpflanzen sind großteils schon in Winterruhe.

Anders die Barbarakresse. Als kurzlebige Pionierpflanze in der Gefahrenzone der Flüsse nutzt sie winterliche Niedrigwasserstände und überdauert die unwirtliche Jahreszeit als Blattrosette.

Gut für Wildgemüse-Fans, denn in der Rosettenform, besonders zum Barbaratag, ist die Barbarakresse besonders schmackhaft. Der zweite Namensteil bezieht sich auf den hohen Gehalt an Senfölen, die beim Schneiden und Zerbeissen frei werden.


Frieda zur Barbarakresse:

Bilder von hier: Barbarakresse

Das Barbarakraut ist eine Pionierpflanze, die von Vögeln verbreitet wird.
Dazu braucht es allerdings eine weite freie Fläche. Das Barbarakraut sprießt schon am Anfang des Jahres. Wenn man ihm allerdings selbst Samen abnehmen möchte, sollte man dies gegen Ende des Sommers tun. Damit kann man im Frühling bis in den Herbst wieder neues Barbarakraut anbauen. Es hat einen scharfen Geschmack, der sehr an Kresse erinnert.

Für Wild ist die Barbarakresse ein beliebtes Rauhfutter. Im ländlichen Brauchtum hat der Barbarazweig eine ganz besondere Bedeutung. Finde heraus warum!

Barbarakresse in der Steinschaler Küche:

Besonders in der Küche ist die Barbarakresse sehr beliebt. In der Wildkräuterküche wird das Barbarakraut das ganze Jahr verwendet.

Egal ob in der Wildkräutersuppe, im Wildkräutersalat oder einfach nur auf dem Butterbrot: die Barbarakresse rundet mit ihrem leicht scharfen Geschmack jedes Gericht ab. Um ihr die Schärfe zu nehmen, braucht die Barbarakresse einen fetten Geschmacksträger, wie zum Beispiel die Butter auf dem Brot. Auch als Spinat können die Blätter zubereitet werden.

Wichtig - nur die zarten, jungen Triebe verwenden!

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Kreuzblütler kommen Naturgärtnern sehr entgegen:

  • sie sind nicht (sonderlich) frostempfindlich
  • Sie sind oft mehrjährig und damit wesentlich weniger arbeitsaufwendig
  • Sie vermehren sich teilweise durch Selbstaussaat
  • Sie haben einen exzellenten Geschmack
  • sie sind sehr vielseitig zu verwenden

Damit sind es in aller Regel leicht zu betreuende Pflanzen mit weniger Arbeistaufwand im Garten als viele andere Pflanzen. Jungpflanzen der Barbarakresse finden Sie im Frühahr oft auf Brachen und an Bachrändern mit Schotterbänken (siehe Bild)

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